Bewusstseinswandel nimmt auch bei Geschäftskunden immer weiter zu

Bewusstseinswandel nimmt auch bei Geschäftskunden immer weiter zu

In den vergangenen Jahren hat ein starker Bewusstseinswandel in Bezug auf Nachhaltigkeit bei Verbraucherinnen und Verbrauchern stattgefunden. Wie die Goldschmiede Zeitung nun berichtet, ist dieser Trend inzwischen auch bei Geschäftskunden immer stärker erkennbar.

Laut dem B2BEST Barometer ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie sei von großer Bedeutung für den langfristigen Erfolg von B2B-Unternehmen. 75% der Befragten halten das Thema für ihr eigenes Unternehmen für sehr oder äußerst wichtig. 80% glauben, dass eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie, die alle drei ESG-Kriterien (Environmental, Social & Governance) berücksichtigt, stark zum langfristigen Erfolg eines B2B-Unternehmens beiträgt.

Obwohl sich allgemein eine steigende Relevanz beim Thema Nachhaltigkeit zeigt und auch 67% der B2B-Unternehmen angeben, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu verfolgen, so gibt es in der Realität doch noch viel zu optimieren. Das spiegelt sich auch darin, dass 87% der Befragten selbst davon ausgehen, dass die Mehrheit der Unternehmen ihre angebliche Nachhaltigkeitsstrategie nur zu Marketingzwecken nutzt und davon aber nicht viel umgesetzt wird. Als größte Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen nannten die Unternehmen die Interessen unterschiedlicher Stakeholder, aber auch zeitliche und personelle Ressourcen.

Vor allem in der Logistik setzen aber viele B2B-Unternehmen schon umwelt- und ressourcenschonende Maßnahmen um. Viele nutzen zum Beispiel nachhaltigere Verpackungen aus Recyclingmaterial und ohne unnötiges Plastik (82%), setzen den Wiederverkauf von B-Ware um (78%) sowie die Begutachtung und Reparatur von Retouren (75%). Auch das Lieferkettengesetz, das 2023 in Kraft tritt, wird überwiegend positiv bewertet. Das Gesetz verpflichtet Unternehmen zu ermitteln, inwieweit ihre Geschäftstätigkeit zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung führen kann. 

Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage zwar gut bewertet, dennoch erreicht sie mit 2,16 im vierten Quartal den schlechtesten Wert seit der Ersterhebung des B2Best Barometers. Aufgrund der Energiekrise ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Über die Hälfte der Befragten gehen selbst davon aus, dass sich ihre Wirtschaftlichkeit weiter verschlechtern wird. Laut Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, hat aber trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage der Großteil der Unternehmen in die Bereiche Umwelt und Soziales investiert.

Bei der DIAVON hat das Thema Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung - gerade auch innerhalb der Lieferketten - einen ganz besonderen Stellenwert. Unser gesamtes unternehmerisches Handeln ist auf soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz ausgerichtet. Umso mehr freut es uns, dass immer mehr Marktteilnehmer die Wichtigkeit dieser Themen erkennen und ebenfalls zum Bewusstseinswandel beitragen.

Quelle: Beitrag “Nachhaltigkeit gewinnt bei Geschäftskunden an Relevanz” (GZ) vom 03.11.2022.

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